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Aktuelles

Medizinerinnen aufgepasst!

Ausschreibung der neuen Gruppe in der Medizin SelmaMeyerMED+!
Bewerbungsfrist: 05.10.22

Ab sofort sind Ärztinnen in Facharztausbildung und promovierte Naturwissenschaftlerinnen in der Medizin eingeladen sich über das SelmaMeyerMentoring-Portal zu bewerben.

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15 Jahre SelmaMeyerMentoring

von Katrin Koster

Es ist ein Meilenstein der Gleichstellungsarbeit an der HHU: Das SelmaMeyerMentoring wird in diesem Jahr 15 Jahre alt. 2006 begann das Programm mit zwölf Mentees; bis heute haben bereits über 500 Nachwuchswissenschaftlerinnen erfolgreich teilgenommen. Ihre Karriere innerhalb und außerhalb der Hochschule profitierte davon. Zum Jubiläum stellt eine Festschrift beeindruckende Lebenswege vor.

In diesem Jahr feiert das SelmaMeyerMentoring-Programm sein 15-jähriges Bestehen. Ein Festakt ist für Frühjahr 2022 geplant – er erinnert an die Habilitation von Selma Meyer. Hier ein Foto ihrer Habilitationsakte im Universitätsarchiv.

SelmaMeyerMentoring ist eine Personalentwicklungsstrategie: Sie unterstützt qualifizierte und engagierte Nachwuchswissenschaftlerinnen dabei, ihre Fähigkeiten zu identifizieren und systematisch auszubauen. Das dreistufige Programm – SelmaMeyerWISS, SelmaMeyerMED+ und SelmaMeyerPROF – richtet sich an Doktorandinnen, promovierte Wissenschaftlerinnen und Habilitierende bzw. bereits habilitierte Personen. In einem geschützten Raum können sich Menschen mit verschiedenen Hintergründen begegnen und ihr Wissen miteinander teilen.

„Unser SelmaMeyerMentoring-Programm motiviert talentierte Frauen, ihren ganz persönlichen Weg an der Hochschule zu wagen und zu gestalten“, sagt Dr. Anja Vervoorts, Gleichstellungsbeauftragte der Heinrich-Heine-Universität. „Wir blicken auf 15 erfolgreiche Jahre und freuen uns darauf, diese Einzigartigkeit auch künftig zu fördern und zu begleiten.“

Um das 15-jährige Bestehen zu würdigen, erscheint im vierten Quartal 2021 eine Festschrift, die von ganz individuellen Karrierewegen der starken Frauen an der Hochschule und außerhalb erzählt. Darunter beispielsweise eine Wissenschaftsmanagerin, internationale Promovendin, Postdoktorandin, Oberärztin, Abteilungsleiterin, Dezernentin, Habilitandin und eine Professorin.

Zudem soll es im Frühjahr 2022 einen Festakt geben. Denn vor nunmehr 100 Jahren habilitierte sich die Namensgeberin Selma Meyer als erste Frau am Standort Düsseldorf und als zweite Frau deutschlandweit.

Zur Namengeberin
Selma Meyer, 1881 in Essen geboren, stammt aus einer jüdischen Kaufmannsfamilie. Sie lässt sich zunächst zur Musiklehrerin ausbilden. Als 1908 Frauen in Preußen zum Studium zugelassen werden, holt sie das Abitur nach und studiert ab 1910 Medizin in Berlin. Am 27. Januar 1922 habilitiert sich Selma Meyer als erste Frau im Fach Pädiatrie (als zweite Frau an einer deutschen medizinischen Fakultät). Sie wird am 19. Dezember 1927 als erste Frau in Deutschland zur außerordentlichen Professorin für Kinderheilkunde an der Medizinischen Akademie Düsseldorf ernannt. Mehr über ihren ungewöhnlichen Lebensweg und die Schwierigkeiten während des Nationalsozialismus enthalten diese Seiten

 

 

Rita Süssmuth-Preis für exzellente Forschung

Der mit insgesamt 75.000 Euro dotierte Forschungspreis wird in den Kategorien „Forschung plus“ und „Impulse“ vergeben – Bewerbung möglich bis 30. Juli 2021

In diesem Jahr schreibt das Ministerium für Kultur und Wissenschaft zum ersten Mal den Rita Süssmuth-Forschungspreis des Landes Nordrhein-Westfalen für exzellente Forschung mit Geschlechterbezug aus. Mit dem Preis sollen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Fachrichtungen ausgezeichnet werden, die Forschungsthemen bearbeiten, in denen die Kategorie Geschlecht eine zentrale Erkenntnis- und Analysekategorie darstellt.

Die Preisgelder sollen zur Fortsetzung der wissenschaftlichen Arbeit eingesetzt werden, ihre Verwendung muss jedoch einen Bezug zum Thema Nachwuchsförderung aufweisen. Der Preis wird im Turnus von zwei Jahren durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft verliehen. Mit der Umbenennung in Rita Süssmuth-Forschungspreis des Landes Nordrhein-Westfalen wird das Lebenswerk der ehemaligen Bundestagspräsidentin Prof. Dr. Rita Süssmuth gewürdigt, die ihr Wirken als Forscherin mit dem politischen Einsatz für die Rechte von Frauen verbunden hat.

Weitere Informationen gibt es hier

Netzwerk Junge Infektionsmedizin lädt zum Vernetzungstreffen ein

Alumna des SelmaMeyerMentorings Dr. Sophie Schneitler lädt alle interessierten Mentees, Alumnae und Mentor*innen - Mediziner*innen, Veterinärmediziner*innen und Wissenschaftler*innen, die in der Infektionsmedizin tätig sind und sich am Anfang ihrer Karriere befinden, zum Netzwerktreffen Infektionsmedizin ein.

Bei der Infektionsmedizin handelt es sich um ein interdisziplinäres Feld der Medizin, welches eine Zusammenarbeit unterschiedlicher Fächer voraussetzt. Um den Aufbau eines fächerübergreifenden Netzwerkes bereits ab einer frühen Karrierestufe zu ermöglichen, lädt das Netzwerk Junge Infektionsmedizin zum ersten Vernetzungstreffen vom 26. - 28. November 2021 ein.

Das Treffen soll dabei helfen über den eigenen Tellerrand hinaus zu schauen, andere infektionsmedizinische Fachbereiche, Kolleginnen und Kollegen kennen zu lernen und Synergien zu erzeugen. Zudem bietet es die Möglichkeit das eigene Wissen und Können weiterzuentwickeln, wie z.B. im Poster-Workshop in Kooperation mit AMBOSS. Mit der Teilnahme am ersten Vernetzungstreffen im November 2021 habt ihr die Möglichkeit, euch aktiv in die Gestaltung des Netzwerkes in dessen Gründungsphase einzubringen.

Weitere Infos und Anmeldung unter:

https://www.netzwerk-infektionsmedizin.de/veranstaltungen

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