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Aktuelles

Rita Süssmuth-Preis für exzellente Forschung

Der mit insgesamt 75.000 Euro dotierte Forschungspreis wird in den Kategorien „Forschung plus“ und „Impulse“ vergeben – Bewerbung möglich bis 30. Juli 2021

In diesem Jahr schreibt das Ministerium für Kultur und Wissenschaft zum ersten Mal den Rita Süssmuth-Forschungspreis des Landes Nordrhein-Westfalen für exzellente Forschung mit Geschlechterbezug aus. Mit dem Preis sollen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Fachrichtungen ausgezeichnet werden, die Forschungsthemen bearbeiten, in denen die Kategorie Geschlecht eine zentrale Erkenntnis- und Analysekategorie darstellt.

Die Preisgelder sollen zur Fortsetzung der wissenschaftlichen Arbeit eingesetzt werden, ihre Verwendung muss jedoch einen Bezug zum Thema Nachwuchsförderung aufweisen. Der Preis wird im Turnus von zwei Jahren durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft verliehen. Mit der Umbenennung in Rita Süssmuth-Forschungspreis des Landes Nordrhein-Westfalen wird das Lebenswerk der ehemaligen Bundestagspräsidentin Prof. Dr. Rita Süssmuth gewürdigt, die ihr Wirken als Forscherin mit dem politischen Einsatz für die Rechte von Frauen verbunden hat.

Weitere Informationen gibt es hier

Netzwerk Junge Infektionsmedizin lädt zum Vernetzungstreffen ein

Alumna des SelmaMeyerMentorings Dr. Sophie Schneitler lädt alle interessierten Mentees, Alumnae und Mentor*innen - Mediziner*innen, Veterinärmediziner*innen und Wissenschaftler*innen, die in der Infektionsmedizin tätig sind und sich am Anfang ihrer Karriere befinden, zum Netzwerktreffen Infektionsmedizin ein.

Bei der Infektionsmedizin handelt es sich um ein interdisziplinäres Feld der Medizin, welches eine Zusammenarbeit unterschiedlicher Fächer voraussetzt. Um den Aufbau eines fächerübergreifenden Netzwerkes bereits ab einer frühen Karrierestufe zu ermöglichen, lädt das Netzwerk Junge Infektionsmedizin zum ersten Vernetzungstreffen vom 26. - 28. November 2021 ein.

Das Treffen soll dabei helfen über den eigenen Tellerrand hinaus zu schauen, andere infektionsmedizinische Fachbereiche, Kolleginnen und Kollegen kennen zu lernen und Synergien zu erzeugen. Zudem bietet es die Möglichkeit das eigene Wissen und Können weiterzuentwickeln, wie z.B. im Poster-Workshop in Kooperation mit AMBOSS. Mit der Teilnahme am ersten Vernetzungstreffen im November 2021 habt ihr die Möglichkeit, euch aktiv in die Gestaltung des Netzwerkes in dessen Gründungsphase einzubringen.

Weitere Infos und Anmeldung unter:

https://www.netzwerk-infektionsmedizin.de/veranstaltungen

Call for applications

Hörsaal der Medizinischen Fakultät nach Selma Meyer benannt

Die Benennung des größten Hörsaals der Medizinischen Fakultät der HHU ist ein wichtiger Schritt, um Professorin Selma Meyer die Ehre zuteil werden zu lassen, die ihr gebührt. 

Selma Meyer wurde 1922 als erste Frau im Fach Pädiatrie und als zweite Frau an einer deutschen Medizinischen Fakultät habilitiert. Fünf Jahre später erfolgte die Ernennung an der Medizinischen Akademie Düsseldorf zur außerplanmäßigen Professorin für Kinderheilkunde. Beim Machtantritt der Nationalsozialisten 1933 wurde ihr als Jüdin die Dozentur entzogen, 1939 musste sie aus Deutschland fliehen. In den USA eröffnete sie eine kinderärztliche Praxis, die sie bis zu ihrem Tod 1958 betrieb.

Um die Erinnerung an diese starke und bewundernswerte Frau nicht verblassen zu lassen, fungierte sie bereits 2006 als Namensgeberin für das SelmaMeyerMentoring-Programm. Zum Einen ist Selma Meyers Karriere eine Ermutigung für Nachwuchswissenschaftlerinnen, ihre eigenen Ziele zu erreichen und sich auf dem Arbeitsmarkt zu behaupten. Gleichzeitig sollte Selma Meyers Leben als Mahnung dienen und immer wieder darauf aufmerksam machen, wie wichtig der Kampf gegen jede Form der Diskriminierung ist. 

Diese Botschaft möchte auch die Künstlerin Meral Alma mit dem Gemälde vermitteln, welches sie zum Andenken an Selma Meyer gestiftet hat. Das Bild hängt nun im neubenannten Hörsaal. mehr

 

 

 

Start der neuen Kohorte SelmaMeyerWISS XI

Im Januar startete die neue Kohorte der Linie SelmaMeyerWISS mit 13 Doktorandinnen aus allen Fakultäten der HHU und 3 Doktorandinnen der Bergischen Universität Wuppertal. 
Die 16 neuen Mentees wurden beim digitalen Kick-Off von der Rektorin und Schirmherrin des SelmaMeyerMentorings Prof. Dr. Anja Steinbeck persönlich begrüßt. Auch die zentrale Gleichstellungsbeauftragte Dr. Anja Vervoorts hieß die Mentees herzlich im Programm willkommen.
Als erste Gruppe werden sie die Möglichkeit haben von dem neuen algorithmen-basierten Matching-Verfahren zu profitieren. 

 

 


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