Mentoring

Was ist Mentoring?

Der Ursprung der Namensgebung liegt in der griechischen Mytologie: Vor der Fahrt nach Troja vertraute Odysseus seinem Freund Mentor seinen Sohn Telemachos und sein Haus an. Mentor übernahm während Odysseus zehnjährigen Irrfahrten die Erziehung dessen Sohnes. mehr...

Der Name Mentor wurde zum Programm und bezeichnet heute allgemein einen Ratgeber oder Berater, der Wissen und Erfahrung weiter gibt.

Im universitären Kontext meint es die institutionalisierte, prozessorientierte Strategie zur individuellen Begleitung und Unterstützung der Karriere von Nachwuchskräften. Sei es zur Steigerung der Zahl weiblicher Führungskräfte, sei es an der Schnittstelle von Studium und Beruf oder zur Integration und Förderung von Migrantinnen/Migranten etc.


Teilnehmerinnen/Teilnehmer (Mentees) eines Mentoring-Programms erhalten individuell oder als Peer-Group eine berufserfahrene Mentorin/Mentor, die/der sie berät. Gemeinsam bilden sie das so genannte Tandem.

Mentoring

Das SelmaMeyerMentoring ermöglicht zielstrebigen Wissenschaftlerinnen, ihre persönlichen Fähigkeiten und Kompetenzen zu identifizieren, zu entwickeln und diese systematisch bei der Berufsplanung zu nutzen.

 

Unterschiedliche Mentoringformen

one-to-one Mentoring

Für MentorIn und Mentee bietet das one-to-one Mentoring die individuell auf den Einzelfall zugeschnittene Tandembeziehung. Im hierarchiefreien Rahmen berät die Mentorin die Mentee und gibt ihre persönlichen Erfahrungen und Empfehlungen weiter. Ausgehend von der Mentee findet in der Regel alle zwei Monate ein Treffen, bzw. finden im Mentoring-Zeitraum von eineinhalb Jahren ca. 7 Treffen statt. Die Mentee organisiert die Treffen, bereitet die Themen vor und such die Mentorin auf. Die zeitliche Belastung für die Mentorin wird so gering wie möglich gehalten.

Gruppenmentoring

Ausgehend von einer Gruppenstärke von höchstens 12 – 15 Mentees bietet sich ein Gruppenmentoring an. Es werden Kleingruppen (Peer-Groups) von 3 bis 4 Mentees gebildet – z.B. orientiert an den Hauptfragestellungen/Zielrichtungen der Mentees und von einer MentorIn betreut. Die Gruppe bereitet die Treffen mit der MentorIn vor. Die Mentorin berät ihre Gruppe bei allen überfachlichen und fachlichen Fragestellungen. Ein Coachingangebot für die Mentees rundet das Gruppenmentoring ab.
Die Mentorinnen erhalten ein spezielles Angebot zur Optimierung der eigenen Beratungskompetenz.

Peer-Group-Mentoring

Die Mentees bilden Kleingruppen mit drei bis vier Personen, die sich gegenseitig beraten, Projekte besprechen und als Kleinstnetzwerk fungieren. Diese Mentoring-Form ist auch für ein Cross-Gender-Mentoring geeignet, in dem sich die Gruppen sich aus Teilnehmerinnen und Teilnehmern zusammensetzen.

Seminare

Das begleitende Seminarprogramm dient der Optimierung der persönlichen Schlüsselqualifikationen und wird unter den jeweiligen Programminformationen erläutert. Netzwerkarbeit rundet das Programm ab.

Netzwerkarbeit

Die Teilnehmerinnen der einzelnen Mentoring-Linien treffen sich in der Regel in einem zweimonatigen Turnus zu moderierten Netzwerktreffen, die auch Raum für von den Mentees vorgeschlagenen Themenkomplexe bieten.

Das SelmaMeyerMentoring orientiert sich an den Qualitätsstandards des bundesweiten Zusammenschlusses der Universitäts-Mentoring-Programme im undefinedForum Mentoring e.V.

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