SelmaMeyerMentoring

Konzept des SelmaMeyerMentorings

Der weibliche wissenschaftliche Nachwuchs kann außerordentliche Qualifikationen vorweisen und ist beruflich ambitioniert. Trotzdem bleibt den Frauen immer noch viel zu häufig der Eintritt in die Führungselite der Wissenschaft verschlossen. An diesem Punkt setzt SelmaMeyerMentoring mit dem Ziel der Steigerung der Anzahl weiblicher Führungskräfte an. Das SelmaMeyerMentoring-Programm läuft unter der Schirmherrschaft der undefinedRektorin der Heinrich-Heine-Universität.

Das Programm unterstützt seit 2006 junge Wissenschaftlerinnen der HHU bei der Planung und Entwicklung ihrer Karriere an der Hochschule oder außerhalb. Der Aufbau von Netzwerken sowie die Identifikation und Weiterentwicklung der persönlichen Kompetenzen werden dabei in die individuelle Laufbahnplanung systematisch eingebunden. Das übergreifende und überaus erfolgreiche Programm ist als Instrument zur Optimierung der persönlichen Schlüsselqualifikationen auch in Graduiertenkollegs und Sonderforschungsbereichen fest etabliert. Da sich der Karriereverlauf in der Medizin sehr stark von dem der anderen Wissenschaftsdisziplinen unterscheidet, wurden für die Wissenschaftlerinnen der Medizin spezifische Linien entwickelt, die deren besondere Bedürfnisse berücksichtigen.

Das Programm ist dreistufig ausgebaut und richtet sich an Doktorandinnen, promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlerinnen im fortgeschrittenen Habilitationsprozess bzw. bereits habilitierte Wissenschaftlerinnen. Angeboten werden die drei Programmlinien SelmaMeyerWISS, SelmaMeyerMED und SelmaMeyerPROF.

Seit Beginn des Programms haben zahlreiche Wissenschaftlerinnen die verschiedenen Programmlinien absolviert oder nehmen in einer der aktuellen Einzelgruppen die Möglichkeit wahr, sich mit Mentoring auf die Übernahme von Führungsaufgaben vorzubereiten. Das Programm wird wesentlich vom ehrenamtlichen Engagement der MentorInnen getragen, es handelt sich bei ihnen um ProfessorInnen dieser und anderer Hochschulen, um ProtagonistInnen aus Kultur, Politik und Wirtschaft, damit Einblicke in die Bereiche gewonnen werden können, in denen die Mentees ihre berufliche Zukunft sehen.
Die MentorInnen werden von den Mentees vorgeschlagen, von der Projektleitung angesprochen und im Mentoringprozess begleitet.

Programmmodule

Das Programm besteht aus folgenden drei Modulen:

1. One-to-one bzw. Peer-Group-Mentoring

Erfahrene Führungskräfte von Hochschulen oder aus der freien Wirtschaft werden individuell und passgenau gewonnen.

2. Seminare zum Ausbau der persönlichen Schlüsselqualifikationen

3. Netzwerkarbeit

Regelmäßige moderierte Netzwertreffen zu wechselnden, von den Mentees vorgeschlagenen Themen sowie Vortragsabende und Einbindung in das Wissenschaftlerinnen-Netzwerk der HHU runden das Programm ab. Ebenso finden jahrgangsübergreifende Treffen, zu denen auch die Alumnae eingeladen werden, statt.

Die verschiedenen SelmaMeyerMentoring-Programme sind mit den Aktivitäten der undefinedHeine Research Academies so vernetzt, dass sich Mentees die Seminare bei den Graduiertenschulen anrechnen lassen können (und umgekehrt).

Hier finden Sie unseren aktuellen undefinedProgramm-Flyer mit der Übersicht aller Mentoring-Linien.

Stand: 07/2017

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